Anti-Atlas - Tour
Marrakech - Taroudannt - Tafraoute - Erg Chegaga -
Marrakech
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Dies ist nicht die übliche Tour auf ausgetretenen Touristenpfaden. Hier
geht es zunächst in den Anti-Atlas, der lange nicht über eine so ausgebaute
touristische Infrastruktur verfügt wie die Oasen oder gar Marrakech. Hier
haben Sie Gelegenheit, das ursprüngliche Marokko zu finden. Einige Nächte
verbringen Sie in einfachen Berghütten oder im Biwak, dann eine Nacht im
herrlichen Palais Salam, bevor es dann in Marrakech in ein wunderschönes Riad
geht. Der Kontrast macht diese Tour so reizvoll.
Reiseverlauf für eine 10 Tage-Reise mit 9 Übernachtungen
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1. Tag
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Ankunft in Marrakech.
Sie werden von Sahara Services (englische Sprache) mit einem Geländewagen am
Flughafen abgeholt. Es geht zunächst vorbei am Stausee von Ouirgane zur Gite Tgmmi
in Ijoukak. Dies ist eine aus Felssteinen erbaute Berghütte mit nur 7
Zimmern. Sie sind einfach eingerichtet, haben aber alle ein eigenes Bad und
eine Dusche mit warmem Wasser. Betttücher sind vorhanden, Handtücher müssen
mitgebracht werden. |
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In
dieser schönen Hütte gibt es ein Mittagessen im blühenden Garten mit
herrlicher Aussicht. Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit, mit dem Besitzer
zusammen das Töpferdorf zu besuchen, das sich auf der anderen Seite des
Hanges befindet. Wanderlustige können ein wenig ins Agoundisstal hinein
wandern.
Abendessen und Unterkunft ebenfalls in dieser Hütte. |
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| 2. Tag |
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Am Morgen geht
es weiter auf der Tizi-Test-Straße. Bevor aber die Passhöhe überschritten wird,
haben Sie Gelegenheit, die historische Moschee Tinmal zu besuchen. Tinmal ist
der Ursprungsort der Almohadendynastie und Heimat des Mahdi Ibn Toumart. Sultan
Abd el-Mumin ließ ihm zu Ehren die Moschee im Jahr 1153 erbauen. Während dieses
historische Denkmal noch in den 1980ern nur als Ruine dastand, wurde es im Jahr
1993 aufwendig restauriert und kann besichtigt werden.
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Weiter geht es über den 2.093 m hohen Pass Tizi-n-Test
nach Taroudannt. Die alte Hauptstadt des Sous-Gebietes, malerisch vor den
oft schneebedeckten Gipfeln des Hohen Atlas gelegen, ist fast vollständig
von einer mächtigen, zinnenbewehrten Lehmmauer umgeben. Taroudannt hat trotz
der vielen Touristen seinen Charme und seine Ursprünglichkeit bewahrt. Sie
kommen so rechtzeitig an, dass noch Gelegenheit zu einem Stadtbummel oder
einer Pferdekutschenfahrt (nicht im Preis inbegriffen) besteht.
Die Unterkunft wird hier in dem märchenhaften Hotel
Palais Salam sein. Dieser ehemalige Palast eines Paschas ist integriert in
die Stadtmauer mit Palmen-, Bananen- und Orangengärten und zwei
Schwimmbecken, er gehört zu den Hotels in Marokko mit einer langen Tradition
und dem besonderen Charme. |
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| 3. Tag |
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Nach dem Frühstück geht es über die Höhen des
Anti-Atlas zunächst zu dem kleinen Ort Irherm am Kreuzungspunkt vieler
ehemaliger Pisten, die in den letzten Jahren alle asphaltiert worden sind.
Von dort geht es in Richtung Tafraoute, doch zuvor haben Sie Gelegenheit,
ein ganz besonderes Bauwerk zu besichtigen, den Agadir Tasguent.
Der gewaltige, über dem Dorf aufragende
Getreidespeicher ist sehr gut erhalten. Er wurde von den umliegenden 8
Stämmen in Gemeinschaftsarbeit errichtet und ist 900 Jahre alt. Er diente
den nomadisierenden Stämmen zur Aufbewahrung der Nahrungsmittelvorräte für
den Winter, aber auch von Dokumenten, und hat etwa 350 Vorratsräume, zu
denen unzählige, jeweils von einer Zwischentür verschlossene Gänge führen.
Jeweils fünf Mann der reihum an die Reihe kommenden Familien bewachten die
Burg, auf dem gegenüberliegenden Berg war ein weiterer Wachtturm, mit deren
Mannschaft man sich mit Signalen verständigte. Jede Familie verfügte über
einige der nummerierten Kammern, die oft hoch in der Wand über eingelassene
Trittstufen zu erreichen waren. Für das Beladen der Kammern wurden auf
diesen flachen Steinen jeweils ein Mann postiert, und die Vorräte von Hand
zu Hand weitergereicht. |
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Da es an dieser Strecke keine Restaurants gibt wird das
Mittagessen aus einem Picknick bestehen. Bevor Sie am Nachmittag Tafraoute
erreichen, führt ein weiterer Abstecher zu den blauen Steinen.
Die Steine wurden 1984 von dem belgischen Künstler
Jean Verame mit über 18 Tonnen Farbe in den Farben rot, blau, schwarz
und violett bemalt. Obwohl es ein Eingriff in die Natur ist, ist dieser
Anblick sehr beeindruckend. Ähnliche Projekte hat der Künstler im Sinai und
im Tibesti-Gebirge unternommen. Durch die Witterungseinflüsse sind die
Felsen inzwischen sehr verblasst, aber ein Besuch lohnt immer noch.
Am Nachmittag erreichen Sie dann Tafraoute, diese in
herrlicher wilder Felslandschaft liegende Zentrale des Anti-Atlas
Unterkunft im Hotel Salama. Es gibt schöne Zimmer mit
Bad. Abendessen im Hotel oder im Restaurant. |
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| 4. Tag |
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An diesem Tag haben Sie Gelegenheit, die herrliche
Umgebung von Tafraoute zu erkunden. Lassen Sie sich vom Fahrer ins Tal der
Ammeln oder zu der Schlucht von Ait Mansour fahren. |
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| 5. Tag |
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Für diesen Tag steht eine ganz besondere, wenig
bekannte Strecke auf dem Programm. Sie verlassen Tafraoute nach Süden,
zunächst auf Teer, bevor es dann auf eine Piste durch die wildromantische
Ighmir-Schlucht geht. Im weiteren Verlauf haben Sie Gelegenheit, die
Felsgravuren am Oued Tamanart zu besichtigen.
Zum Mittagessen sind Sie dann in einem ganz neuen
französischen Camp in dem winzigen Wüstenort Icht. Am Nachmittag dann geht
es weiter auf der schnellen Wüstenstraße N 12 bis nach Tata. Sie wohnen im
Hotel Renaissance.
Tata ist ein richtig heißer Wüstenort, hier kann es
ziemlich heiß im Sommer werden. Vom Komfort her muss man hier Abstriche
machen, aber das Renaissance ist ganz nett. Abendessen im Hotel. |
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| 6. Tag |
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Weiter geht es auf der Wüstenstraße bis nach Tissint.
Die Straße verläuft nun für einige Zeit parallel zum tiefer gelegenen, von
der Straße aus nicht sichtbaren Flussbett. Man muss sich die Zeit nehmen und
immer mal wieder bis zum Rand gehen. Das ganzjährig Wasser führende Oued
Tissint (berberisch) bzw. el Maleh (arab.), beides bedeutet das Salzige,
bildet an mehreren Stellen herrliche, mit Wasser gefüllte Felsenbecken, die
mit kleinen Wasserfällen verbunden und von Palmen umstanden sind. Das Wasser
ist salzhaltig und soll keine Erreger für die gefährliche Wurmkrankheit Bilharziose enthalten.
Am Wegweiser Cascade Bani geht rechts eine Piste zum
Rand des Oueds mit einem kleinen, leeren Häuschen. Dort gibt es Wasserbecken verschiedener Größe, die durch
Kaskaden verbunden sind. Bei niedrigem Wasserstand kann man an den weißen
Rändern ganz gut erkennen, warum der Fluss „der Salzige“ heißt.
Auch Tissint hat mitten im Ort weitere Kaskaden, die
einen kurzen Stopp lohnen. Zum Mittagessen werden Sie dann in Foum Zguid
sein, wo ein neues Abenteuer beginnt.
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| Auf Piste geht es über den legendären Lac Iriki, der
nur nach den seltenen heftigen Regenfällen mit Wasser gefüllt ist und dann
vielen seltenen Vögeln eine Oase bietet. Doch die meiste Zeit des Jahres ist
dies eine weiße, tischebene Salzfläche, über die man im Autobahntempo rasen
kann. In der Ferne sehen Sie die magische Zaouia Sidi-Abd-en-Nebi liegen,
deren Bewohnern der „böse Blick“ nachgesagt wird und durch die keiner der
einheimischen Fahrer freiwillig fährt. |
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| Die Nacht verbringen Sie in einem Biwak an den endlosen
Sanddünen, wo Ihnen ein typisches Abendessen serviert wird. Die Nacht
verbringen Sie im windgeschützten Zelt oder auf Wunsch unter dem
Sternenhimmel. Im Extra-Gebäude sind Dusche und WC, aber entsprechend der
Abgeschiedenheit des Ortes geht es recht einfach zu. Eine Taschenlampe ist
nicht schlecht. Bettzeug und Decken sind vorhanden, Handtuch und Seife muss
mitgebracht werden. Und häufig gibt es zum abendlichen Lagerfeuer noch
Trommelmusik. |
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| 7. Tag |
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Nach einem frühen Aufwachen, damit Sie den
Sonnenaufgang erleben, gibt es noch ein kleines Wüstenfrühstück, bevor es
mit dem Geländewagen über ein Sanddünenfeld weiter nach Mhamid geht. Dort
haben Sie die Möglichkeit zu einem zweiten Frühstück oder auch einer Dusche.
Das Mittagessen wird evtl. in Zagora eingenommen.
Ait Benhaddou |
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Irocha
Wenn es noch nicht zu spät ist können Sie einen kurzen Zwischenstopp am
historischen Ksar Ait Benhaddou
machen, bevor Sie ein traumhaftes Nachtquartier in der Berghütte Irocha
finden, einer wunderschön an den Hängen
des Atlas gelegenen Auberge mit Pool. Unterkunft im Doppelzimmer mit Bad.
Die französische Inhaberin wird Ihnen ein köstliches Abendessen servieren. |
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| 8. Tag |
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Am
Morgen geht es zurück nach Marrakech über den zweiten herrlichen Pass über
den Hohen Atlas, den Tizi-n-Tichka. Aber noch bevor dieser erneut
überquert wird machen Sie einen Abstecher auf einer schmalen Straße zur
historischen Kasbah Telouet. Hier residierte der Glaoui, der Beherrscher des
Hohen Atlas, in seiner Kasbah mit 400 Sklaven. Er half den Franzosen, das
Land unter ihre Herrschaft zu bekommen und verlor deshalb nach der
Unabhängigkeit all seine Güter. Ein Besuch dieser halb verfallenen Kasbah
lässt noch ein wenig den alten Glanz erahnen. |
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| In Marrakech wohnen Sie im Riad
Losra. Der marokkanische Besitzer spricht deutsch. Unterkunft in einer Suite
mit Bad. Dort gibt es ein ausgezeichnetes Frühstück, die übrigen Mahlzeiten
werden selbst organisiert. |
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| 9. Tag |
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Gelegenheit, die Altstadt zu entdecken. Im Riad bekommen Sie Erläuterungen, wie Sie sich am besten in
der Stadt zurecht finden können. Wenn Sie aber dennoch einen Führer zu den
Sehenswürdigkeiten wünschen, kann ein solcher auch in deutscher Sprache durch
das Riad organisiert werden. Kosten 20 Euro für einen halben Tag (für bis zu 5
Personen).
Ein Tipp: Planen Sie ein Abendessen in dem wunderschönen
Restaurant Riad des Mers ein, nur wenige Schritte von Ihrem Riad entfernt.
Und zum Mittagessen kommen Sie vielleicht auf Ihren Streifzügen durch die
Souks am herrlichen Restaurant „Terrasse des Epices“ vorbei, wo Sie in
angenehmer Atmosphäre preisgünstig lunchen können. |
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10. Tag
Abholung vom Riad, Transfer zum Flughafen.
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Leistungen:
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2 x Airporttransfers
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9
Nächte Unterkunft und Frühstück für 2 Personen
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Außer in Marrakech auch Mittag- und Abendessen wie beschrieben
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8 Tage Fahrt im Geländewagen mit Fahrer Marrakech – Tafraoute - Erg Chegaga –
Marrakech
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Bei Nichtverfügbarkeit von Zimmern zu Ihrem gewünschten Termin
wird Ihnen ein gleichwertiger Ersatz vorgeschlagen.
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