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1. Tag
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Ankunft in Marrakech.
Sie werden von Sahara Services (englische Sprache) mit einem Geländewagen am
Flughafen abgeholt. Sollten Sie bereits in Marrakech sein werden Sie an
Ihrem Hotel abgeholt.
Sie verlassen Marrakech nach Osten Richtung Azilal. Nach anfangs ziemlich
uninteressanter Landschaft stehen Sie dann staunend vor den größten
Wasserfällen Marokkos, den Cascades d'Ouzoud. Und wenn Sie ganz genau
schauen können Sie vielleicht noch Berberaffen sehen. |
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| Das Mittagessen wird es an einer ganz besonderen Stelle
geben, auf einem Hügel über Ouzoud. Dort hat eine sehr nette deutsche
Familie mit 3 Kindern ein touristisches Projekt begonnen, ganz im Einklang
mit der Natur. Im Moment gibt es nur Unterkunft, aber das Mittagessen steht
für Sie im Restaurantzelt bereit. Sie können dort oder auch im Freien
speisen, mit einem Wahnsinnsausblick über das ganze Tal. |
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| Nach dem Essen geht es weiter über Azilal nach Agouti. In
der Auberge Flilou der Schweizerin Beatrice werden Sie in schönen Zimmern
mit Bad übernachten. |
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| 2. Tag |
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An diesem Tag wird es unter der Leitung eines einheimischen
Bergführers eine Wanderung in die schöne Umgebung geben. Man kann
kurzfristig wählen, ob man A) oder B) möchte. Geplante Wanderzeit ca. 5-6
Stunden (Wanderschuhe sehr empfohlen,
Änderungen sind möglich). Es besteht die Möglichkeit auch Maultiere zum
Reiten zuzumieten (pro
Maultier pro Tag 12. Euros).A) eine Tageswanderung durch das fruchtbare
Bouguemeztal, vorbei an angebauten Feldern und Fruchtbaumplantagen, entlang
den kleinen
Wasserkanälen, mit Besteigung des Pyramidenberges Sidi Moussa und Besuch des
von UNESCO als Weltkulturerbe unterstützten Marabouts (vom Dach
ein herrlicher Ausblick über das grün schillernde Bouguemeztal). Besuch
im Zentrum des Hochtals der Ortschaft Tabant (Souk ist immer am
Sonntagmorgen).
B) eine Bergwanderung in das wunderschöne Aroustal vorbei an
fruchtbaren Feldern, der Ortschaft Arous bis zu den Almhütten von Ikkis. Es
eröffnet sich ein wunderschöner Blick auf den zweithöchsten Gipfel Marokkos
den M'Goun (4068m) Besichtigung der Wasserfälle von Ikkis und Rückkehr durch
die eindrückliche Schlucht Taghia d'Arous.
Unterkunft wieder
in der Auberge Flilou. |
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| 3. Tag |
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| Von Agouti führt eine besonders schöne Strecke zur "Cathedrale
de Roches". Diese Felsenformation bekam diesen Namen, weil sie ein wenig wie
ein Felsendom aussieht. In einer Auberge am Assif Ahansal können Sie zur
Stärkung einen Kaffee trinken, bevor es auf eine nur 30 km lange Piste geht,
die es aber in sich hat. |
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| Sie ist ganz schmal, geht dicht am Assif Melloul
vorbei, aber durch eine wunderschöne Landschaft, das Flusstal ist mit
Oleander bewachsen, Wasserfälle rauschen ins Tal. Sie werden bereits zum Mittagessen in Anergui sein und haben
danach Zeit für eine Wanderung ins Tal des Assif Melloul. Und vor dem
Abendessen ist dann die Hammam angeheizt, eine herrliche Erfrischung nach
einem langen Tag.
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| Dies ist die einfachste Herberge der Reise, es gibt
Schlafsäle und Dusche/WC außerhalb. Die herrlich heiße Hammam und der
herzliche Besitzer Hamou machen das aber wieder wett. |
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| 4. Tag |
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Von Anergui geht es teils über Piste, teils über Asphaltstraße nach
Imilchil im Herzen des Hohen Atlas. Diese Strecke führt in eine noch
unberührte, grandiose Bergwelt, in die nur wenig Touristen kommen. Im
Winterhalbjahr kann die Strecke unpassierbar sein. In
Imilchil gibt es ein Mittagessen bevor es weiter Richtung Todraschlucht
geht. Unterkunft in Tamtatouchte. Hier werden Sie in einer liebenswürdigen,
einfachen Auberge schlafen. Es gibt Zimmer mit eigenem Bad und wieder sehr
gutes landestypisches Essen. Der Besitzer Mohammed spricht ganz gut deutsch.
Les Amis |
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| 5. Tag |
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| Durch die enge Todraschlucht mit ihren hoch aufragenden
Bergwänden geht es nach Tinerhir. Noch vor Boumalne biegen wir von der
Straße der Kasbahs ab auf eine Piste zum Djebel Sarho mit dem bizarren
Doppelgipfel Bab n’Ali in einer faszinierenden Bergwelt. Der Sarho ist eine
Region voller Kontraste und besticht durch mystische Tafelberge,
stummelförmige, erodierte Felsgebirge, spitze Felszacken, tiefe Schluchten
und Täler. |
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| Mittagessen in Nekob. Weiterfahrt über Zagora bis nach
Mhamid, dem Tor zur Wüste. Dies wird die längste Fahrt der Reise und Sie
kommen erst spät in Ihrer Unterkunft an. Unterkunft in der Kasbah Sahara
Services im Doppelzimmer mit Bad, Abendessen, Frühstück. |
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| 6. Tag |
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| Am
Morgen haben Sie Gelegenheit, einen Ausritt auf dem Rücken eines Kamels zu
machen. Alternativ ist auch eine Fahrt im Geländewagen möglich. Und wenn es
gerade ein Montag ist können Sie den direkt neben Ihrem Hotel gelegenen
malerischen Wochenmarkt besuchen, zu dem die „Blauen Männer“ der Sahara immer
noch auf ihren Eseln kommen. |
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| Zur Mittagszeit dann gibt es ein Picknick. Danach holt der
Geländewagen Sie ab und es geht zum Biwak an den endlosen Sanddünen, wo Ihnen
ein typisches Abendessen serviert wird. Die Nacht verbringen Sie im
windgeschützten Zelt oder auf Wunsch unter dem Sternenhimmel. Im Extra-Gebäude
sind Dusche und WC, aber entsprechend der Abgeschiedenheit des Ortes geht es
recht einfach zu. Eine Taschenlampe ist nicht schlecht. Bettzeug und Decken sind
vorhanden, Handtuch und Seife muss mitgebracht werden. Und wenn genügend Gäste
da sind gibt es zum abendlichen Lagerfeuer noch Trommelmusik. |
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| 7. Tag |
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Nach einem Wüstenfrühstück geht es auf Piste über den legendären
Iriki-See, der nur nach den seltenen heftigen Regenfällen mit Wasser gefüllt ist
und dann vielen seltenen Vögeln eine Oase bietet. Doch die meiste Zeit des
Jahres ist dies eine weiße, tischebene Salzfläche, über die man im Autobahntempo
rasen kann. In der Ferne sehen Sie die magische Zaouia Sidi-Abd-en-Nebi liegen,
deren Bewohnern der „böse Blick“ nachgesagt wird und durch die keiner der
einheimischen Fahrer freiwillig fährt.
In Foum Zguid beginnt dann wieder die Asphaltstraße, es geht
durch den Anti-Atlas zurück. Schauen Sie öfters mal am Wegesrand nach, immer
wieder sieht man kleine Hörnchen oder Echsen vorbei huschen.
Das Mittagessen wird eingenommen in Taznakht in den
Räumen einer Teppichkooperative, dort haben Sie Gelegenheit, die Herstellung der
handgeknüpften Teppiche kennen zu lernen.
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Irocha
Wenn es noch nicht zu spät ist können Sie einen kurzen Zwischenstopp am
historischen Ksar Ait Benhaddou
machen, bevor Sie ein traumhaftes Nachtquartier in der Berghütte Irocha
finden, einer wunderschön an den Hängen
des Atlas gelegenen Auberge mit Pool. Unterkunft im Doppelzimmer mit Bad.
Die französische Inhaberin wird Ihnen ein köstliches Abendessen servieren. |
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| 8. Tag |
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Am
Morgen geht es zurück nach Marrakech über den zweiten herrlichen Pass über
den Hohen Atlas, den Tizi-n-Tichka. Aber noch bevor dieser erneut
überquert wird machen Sie einen Abstecher auf einer schmalen Straße zur
historischen Kasbah Telouet. Hier residierte der Glaoui, der Beherrscher des
Hohen Atlas, in seiner Kasbah mit 400 Sklaven. Er half den Franzosen, das
Land unter ihre Herrschaft zu bekommen und verlor deshalb nach der
Unabhängigkeit all seine Güter. Ein Besuch dieser halb verfallenen Kasbah
lässt noch ein wenig den alten Glanz erahnen.
Hier endet diese interessante Reise auf unbekannten
Pfaden. Sie können auf eigene Faust noch einige Tage Marrakech anhängen oder
den Bus nach Essaouira nehmen. |
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